Stellenabbau Archive - FranNet https://frannet.de/tag/stellenabbau/ Firmenslogan Mon, 17 Feb 2025 11:00:05 +0000 de hourly 1 https://frannet.de/wp-content/uploads/2020/10/favicon.ico Stellenabbau Archive - FranNet https://frannet.de/tag/stellenabbau/ 32 32 Stellenabbau – was tun? https://frannet.de/stellenabbau-was-tun/ https://frannet.de/stellenabbau-was-tun/#respond Mon, 17 Feb 2025 17:30:24 +0000 https://frannet.de/?p=59422 Die Berichterstattung ist voll davon: zahlreiche Unternehmen haben umfangreiche Kürzungen angekündigt. Viele Betroffene meinen, die eigene Karriere nicht mehr im Griff zu haben. Vielleicht ist es aber der Auftakt zu etwas Besserem ...

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Kündigung als Chance für den Neuanfang

Landauf, landab wird im Moment über Stellenabbau gesprochen. Und wer von einer Kündigung betroffen ist, hat oftmals das Gefühl, die eigene Karriere nicht mehr im Griff zu haben. Vielleicht muss es nicht so sein! Denn für viele ist eine Entlassung der unverhoffte Impuls, um einen neuen Weg einzuschlagen – den des Unternehmers. Hier lesen Sie, was Sie tun können, wenn Ihr Job von einem Stellenabbau betroffen ist.

Stellenabbau: Tausende Jobs in Deutschland wackeln

Der Stellenabbau in Deutschland hat in den letzten Monaten deutlich zugenommen, zahlreiche große Unternehmen haben umfangreiche Kürzungen angekündigt. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) planen vier von zehn Unternehmen, im Jahr 2025 Stellen abzubauen. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet damit, dass die Arbeitslosenzahl 2025 erstmals wieder auf drei Millionen ansteigen könnte.

„Immer mehr Firmen bauen in großem Stil Stellen ab. … vor allem die Industrie steckt in der Krise. In vielen Firmenzentralen macht sich Pessimismus breit.“ So schrieb etwa Tagesschau bereits Ende letzten Jahres.

Auch das Handelsblatt berichtete, dass angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche die Zeichen in vielen Unternehmen eher auf Stellenabbau als auf Neueinstellungen stehen. Und zuletzt: Das IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt mit dem fünften Rückgang in Folge auf das niedrigste Niveau außerhalb des Jahres 2020.

Die Berichterstattung hören und lesen wir alle. Vielen Menschen leben deshalb in Sorge um die Stabilität ihres Arbeitsplatzes. Denn die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Wenn Sie von einem Stellenabbau betroffen sind, ist das schmerzhaft. Dennoch gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und die nächsten Schritte genau zu planen.

Stellenabbau: Was tun?

Wenn Sie kürzlich entlassen wurden, bietet sich vielleicht auch die Chance für einen echten Neuanfang! Mit diesen Schritten kommen Sie voran:

1. Ruhe bewahren und Überblick verschaffen

  • Wie sieht Ihre finanzielle Situation aus? Welche Rücklagen gibt es, wie hoch wird das Arbeitslosengeld ausfallen?
  • Wie ist die Kündigungsfrist und wie viel Zeit steht zum Planen zur Verfügung?
  • Gibt es eine Abfindung?
  • Arbeitslosengeld und Zeugnis: Die Meldung der Arbeitslosigkeit kann bereits drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses erfolgen, spätestens jedoch am ersten Tag ohne Job. Auch ein qualifiziertes Arbeitszeugnis sollte zum Austrittstermin vorliegen.
  1. Angestellt bleiben oder lieber selbstständig werden?
  • Falls das Ziel eine Festanstellung ist: Sofort Bewerbungen schreiben oder eine Pause bzw. Orientierungsphase einlegen?
  • Falls das Ziel eine Selbstständig ist: was wären die Vor- und Nachteile dieses Weges? Wie stehen Partner bzw. Familie dazu?
  1. Neubeginn im Anstellungsverhältnis
  • Bewerbungsunterlagen aktualisieren und optimieren
  • Netzwerk nutzen: Freunde, Familie und frühere Kollegen über die Jobsuche informieren, berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder Xing nutzen
  • Stellensuche starten über Jobbörsen und Karriereseiten von Unternehmen bzw. Personalberatungen
  • Weiterbildung: wem Kompetenzen fehlen, kann eine Weiterbildung in Betracht ziehen:
  1. Selbstständigkeit konkretisieren
  • Welche Geschäftsidee soll umgesetzt werden: eigene Geschäftsidee oder Franchise-Konzept?
  • Businessplan und Finanzierung: in jedem Fall muss ein Businessplan erstellt werden. Dieser dient auch für das Finanzierungsgespräch mit der Bank.
  • Rechtliche Schritte: welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden, z.B. Gewerbeanmeldung, Steuerberater?

Chancen für den Neuanfang als Unternehmer

Stellen Sie sich vor, Sie könnten etwas aufbauen, das Ihnen gehört und bei dem Sie die Kontrolle über Ihre Karriere und Ihre Zukunft haben.

Das Unternehmertum bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Hier sind die wichtigsten Aspekte:

Vorteile und Chancen der Selbstständigkeit

  • Unabhängigkeit und Freiheit z.B. hinsichtlich der Arbeitszeiten, Kunden und Strategie
  • Selbstverwirklichung durch Umsetzung eigener Ideen und einer eigenen Unternehmenskultur
  • Einnahmen: Im Gegensatz zum Angestelltenjob gibt es keine Einkommensgrenze
  • Flexibilität bei Arbeitsort und Arbeitszeit
  • Eventuell steuerliche Vorteile
  • Persönliche Weiterentwicklung durch höhere Eigenverantwortung, Kreativität und Problemlösung

 Herausforderungen und Risiken der Selbstständigkeit

  • Finanzielle Unsicherheit: Besonders in der Anfangsphase können unregelmäßige Einnahmen ein Problem sein.
  • Arbeitsaufwand: Besonders am Anfang sind oft lange Arbeitszeiten nötig.
  • Verantwortung: Unternehmertum bedeutet Verantwortung, z.B. für Finanzen, Kundengewinnung, Mitarbeiter …
  • Bürokratie und Steuern: Anmeldung, Buchhaltung, rechtliche Vorgaben
  • Marktrisiko: Erfolg ist nicht garantiert.

Was man für eine Selbstständigkeit mitbringen sollte, haben wir in diesem Artikel ausführlich zusammengestellt.

Was Franchising für Sie tun kann

Franchising bietet zahlreiche Möglichkeiten und Vorteile für Unternehmer und Existenzgründer. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte:

  1. Schnellerer Marktzugang durch bereits etablierte Marke und bewährtem Geschäftsmodell
  2. Reduziertes Risiko durch erprobtes Konzept und Unterstützung des Franchisegebers
  3. Umfassende Unterstützung durch Schulungen, Betriebsberatung und andere Services des Franchisegebers
  4. Bessere Einkaufskonditionen durch die Größe des Franchisesystems
  5. Arbeitsteilung und Effizienz durch Übernahme verschiedener administrativer Aufgaben von der Zentrale
  6. Zugang zu Know-how durch Wissensaustausch mit anderen Franchisenehmern und Schulungen
  7. Zugang zu Krediten durch Zahlen von Vergleichsbetrieben
  8. Marketingvorteile durch gemeinsame Kampagnen und einem einheitlichen Markenauftritt

Franchising ermöglicht es somit Unternehmern, von der Stärke einer etablierten Marke und eines erprobten Geschäftsmodells zu profitieren, während sie gleichzeitig als selbstständige Unternehmer agieren können.

Kurz gesagt: Sie sind selbstständig, aber nicht allein.

Neuanfang als Franchise-Unternehmer

Entgegen weit verbreiteter Meinung ist Franchising auf keine bestimmte Branche fokussiert. Die letzte Franchisestatistik zeigte, dass nur jeweils 19% der Konzepte in Gastronomie oder Handel tätig sein, wogegen die Mehrheit (48%) im Dienstleistungssektor tätig ist.

Franchising kann auch berufserfahrenen Quereinsteigern neue Möglichkeiten eröffnen. Da gute Franchisesysteme ihre neuen Partner mit umfangreichen Ausbildungskonzepten unterstützen, spielt Branchenexpertise eine eher untergeordnete Rolle. So bietet beispielsweise auch das Handwerk spannende Perspektiven.

Bei über 900 Konzepten in Deutschland dürfte für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu finden sein. Doch die große Auswahl birgt auch Tücken. Deshalb bietet FranNet mit seinen erfahrenen Beratern ein sogenanntes Matching. Hier wird gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele abgestimmtes Geschäftsmodell entwickelt und mit möglichen Franchisekonzepten in Abgleich gebracht.

Entlassungen sind schmerzhaft, sie könnten aber der Auftakt zu etwas Besserem sein. Wir bringen Sie zurück auf den Fahrersitz. Vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Gesprächstermin.

                  Bild: Niek Verlaan @ pixabay

                   

                  Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Beitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

                   

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                  Mit einer Abfindung in die Selbstständigkeit https://frannet.de/mit-einer-abfindung-in-die-selbststaendigkeit/ https://frannet.de/mit-einer-abfindung-in-die-selbststaendigkeit/#respond Sun, 20 Oct 2024 16:00:04 +0000 https://frannet.de/?p=59244 Wer aus einer Abfindung das nötige Startkapital für eine Selbstständigkeit hat, kann eine sinnvolle Investition in seine berufliche Zukunft tätigen. Auch langfristig kann der Aufbau eines Unternehmens Vermögenswerte und Unabhängigkeit schaffen.

                  Der Beitrag Mit einer Abfindung in die Selbstständigkeit erschien zuerst auf FranNet.

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                  Wie Sie eine Abfindung in die berufliche Zukunft investieren

                  Wenn Sie im Rahmen eines Stellenabbaus eine Abfindung erhalten, könnte der nächste Schritt in die Selbstständigkeit führen. Für unternehmerisch denkende Menschen, die Flexibilität suchen und gerne etwas bewegen wollen, bietet eine Selbstständigkeit die Möglichkeit, ihr Arbeitsumfeld selbst zu gestalten. Wenn Sie aus einer Abfindung das nötige Startkapital haben, kann dies eine sinnvolle Investition in Ihre berufliche Zukunft sein. Mit dem Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens kann aber nicht nur eine Einkommensquelle geschaffen werden, sondern auch langfristige Vermögenswerte.

                  Gründe für den Stellenabbau

                  Mit ihren Ankündigungen, Tausende Stellen streichen zu wollen, haben große Konzerne wie Deutsche Bahn, die Autozulieferer ZF und Continental, aber auch IT- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen wie SAP oder Vodafone Schlagzeilen gemacht und bei Beschäftigten für Verunsicherung gesorgt. Doch Massenentlassungen drohen in fast allen Industriebereichen.

                  Viele Geschäftsmodelle passen nicht mehr in unsere Zeit. Unternehmen kündigen Stellenabbau an, wenn, wie das Handelsblatt schreibt, die Anzahl oder Qualifikation der Beschäftigten nicht mehr zum Geschäftsmodell passen. Mal hat technologischer Wandel ein wichtiges Geschäftsfeld einbrechen lassen, mal können Wachstumsfelder nicht mit den Fähigkeiten der Stammbelegschaft erschlossen werden. Ein anderes Mal ist ein Kulturwandel im Unternehmen für den Personalabbau verantwortlich.

                  Abfindung und Aufhebungsvertrag

                  Im Falle von Personalabbaumaßnahmen ist es gängige Praxis, den Mitarbeitern Abfindungen anzubieten. Oftmals wird in einem Aufhebungsvertrag die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart. Zwar gibt es auf eine Abfindung in aller Regel keinen Rechtsanspruch, dennoch sind Arbeitgeber vielfach bereit, bei einem Stellenabbau freiwillig zu zahlen.

                  Eine Abfindung ist eine einmalige finanzielle Entschädigung im Zusammenhang mit einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag, die ein Arbeitnehmer vom Arbeitgeber erhält. Die Höhe einer Abfindung kann von verschiedenen Faktoren wie Betriebszugehörigkeit, Alter, Gehalt und Art der Kündigung abhängen. Abfindungen sind steuerpflichtig und beeinflussen in der Regel nicht den Anspruch auf Arbeitslosengeld.

                  Auch durch Freiwilligenprogramme sollen Mitarbeiter durch finanzielle Anreize zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen gewonnen werden. In diesem Fall findet der Stellenabbau ohne Sozialauswahl statt.

                  Eine Abfindung sinnvoll nutzen

                  Wer eine Abfindung erhält, kann diese auf verschiedene Weise nutzen. Zunächst sollte immer eine Tilgung von Verbindlichkeiten wie Krediten oder Hypotheken erwogen werden, besonders im Falle hochverzinster Kredite. Auch ist es sinnvoll, ein finanzielles Polster für unerwartete Ausgaben zu schaffen. Für eine langfristige Vermehrung kann Geld auch investiert werden, beispielsweise am Aktienmarkt, in Immobilien oder eine Altersvorsorge.

                  Bei einem Jobverlust kann eine Investition in berufliche Weiterbildung die Chance auf einen neuen, möglicherweise besser bezahlten Job erhöhen. Und wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Unternehmen zu gründen, könnte die Abfindung als Startkapital nutzen.

                  Für alle Überlegungen kann es sinnvoll sein, einen Steuer- und / oder Finanzberater zu konsultieren. Ein Steuerberater kann helfen, die Abfindung optimal zu nutzen und mögliche steuerliche Vorteile zu identifizieren.

                  Mit einer Abfindung in die Selbstständigkeit starten

                  Wer nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses nach neuen beruflichen Perspektiven sucht, kann den Traum einer Selbstständigkeit wahr werden lassen und die Abfindung als Startkapital einsetzen. Um die berufliche Unabhängigkeit erfolgreich zu gestalten, sollte jedoch mit Bedacht gearbeitet werden. Ein solider Businessplan, eine realistische Finanzplanung und eine Absicherung gegen Risiken sind unerlässlich.

                  Jeder Start in die Selbstständigkeit birgt auch gewisse Risiken. Daher ist es ratsam, einen Teil der Abfindung als Sicherheitsreserve zurückzuhalten. Eine Notfallreserve ermöglicht Flexibilität, falls in der Startphase noch nicht so läuft.

                  Langfristig betrachtet kann der Unternehmensaufbau Vermögenswerte und Unabhängigkeit schaffen. Schließlich kann ein erfolgreiches Unternehmen verkauft oder an nächste Generationen weitergegeben werden.

                  Selbstständigkeit mit Konzept

                  Wenn Sie Unabhängigkeit, Flexibilität und Selbstbestimmung schätzen, wird der Weg in die berufliche Selbstständigkeit im Vergleich zu einem klassischen Angestelltenverhältnis für Sie besonders attraktiv erscheinen. Umso besser, wenn Sie dank einer Abfindung das Startkapital für diesen Schritt aufbringen können.

                  Wenn Sie Ihre Selbstständigkeit nicht „ganz bei null“ starten wollen und eine lange Anlaufphase scheuen, empfiehlt sich ein Blick auf die Franchisewirtschaft. Als Franchise-Unternehmer profitieren Sie nämlich von einem erprobten Geschäftsmodell, erhalten Schulungen und laufende Unterstützung durch den Franchisegeber, sind Teil einer Gemeinschaft und können ihr Unternehmen schneller und effizienter in Betrieb nehmen. Beim Franchising fallen in der Regel verschiedene Gebühren an, die der Franchisenehmer an den Franchisegeber entrichtet, sie sind Teil der Investition in ein bewährtes Geschäftsmodell. Die genauen Kosten und Gebühren variieren je nach Franchisesystem, daher ist eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse sinnvoll.

                  Jenseits der Gebühren gibt es jedoch noch zahlreiche weitere Kriterien, die auf Ihren Erfolg als Franchise-Unternehmer Einfluss haben werden. Ob und wenn ja, welcher Unternehmer-Typ Sie sind und welches Geschäftsmodell sich für Sie eignet bedarf einer genauen Prüfung und Recherche.

                  Wie Sie das für sich passende Geschäftskonzept entdecken und wie FranNet Sie dabei unterstützen kann, erfahren Sie hier oder in einem unserer nächsten Webinare.

                   

                  Bild: Gerd Altmann @ pixabay

                   

                  Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Beitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

                   

                  Der Beitrag Mit einer Abfindung in die Selbstständigkeit erschien zuerst auf FranNet.

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                  Stellenabbau als Chance https://frannet.de/stellenabbau-als-chance/ https://frannet.de/stellenabbau-als-chance/#respond Wed, 24 Apr 2024 14:46:41 +0000 https://frannet.de/?p=59108 Aktuell haben in Deutschland zahlreiche Unternehmen den Rotstift angesetzt. Stellenabbau und Restrukturierung gehen jedoch oftmals mit einer Abfindung einher. Diese Chance kann man für eine berufliche Neuorientierung nutzen.

                  Der Beitrag Stellenabbau als Chance erschien zuerst auf FranNet.

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                  Wie man Umbruchzeiten für eine neue Karriere nutzen kann

                  Umstrukturierungen und Einsparungen gehen meist mit einem Stellenabbau einher, dem teilweise tausende Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen. Unternehmen versuchen, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten, indem sie beispielsweise Abfindungen zahlen. Daraus können sich für die Betroffenen auch neue Chancen ergeben. Was können Sie tun, um einen Stellenabbau als Chancen für eine berufliche Neuorientierung zu nutzen.

                  Stellenabbau und Sparprogramme

                  Aktuell haben in Deutschland zahlreiche Unternehmen den Rotstift angesetzt. Weil der Gewinn einbricht und der Umsatz schrumpft, reagieren Unternehmen mit Sparprogrammen. Das bedeutet Stellenabbau und Aufhebungsverträge. Einige Beispiele der Headlines vergangener Wochen (Quelle: FAZ):

                  „VW-Mitarbeiter sollen mit Abfindung gehen“

                  „Tesla will jede zehnte Stelle streichen“

                  „SAP baut 2600 Stellen in Deutschland ab“

                  Unsere Arbeitswelt wird schneller und komplexer, viele Veränderungsprozesse laufen gleichzeitig ab. Unternehmen und ganze Branchen müssen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Es werden sogenannte Effizienzprogramme aufgesetzt und dabei plötzlich tausende Beschäftigte nicht mehr gebraucht.

                  Um die Personalkosten senken zu können, sollen Mitarbeiter oftmals gegen Abfindung ausscheiden. Zwar sind Personalkosten nur einer von vielen Ansatzpunkten für die Umsetzung von Einsparungen in Unternehmen, für die betroffenen Mitarbeiter sind derartige Maßnahmen allerdings sehr belastend.

                  Kündigung – was nun?

                  Wenn Unternehmen im großen Stil Personal abbauen, erhalten diese Maßnahmen starke mediale Aufmerksamkeit. Viele Unternehmen versuchen, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten, indem sie beispielsweise Abfindungen oder Umschulungen anbieten, um den Betroffenen bei der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten zu helfen. Dennoch bleibt die Kündigung eine Belastung. Denn ob und wann ein Anschlussjob gefunden werden kann, ist nicht gewiss.

                  Was also tun, wenn man von einem Stellenabbau betroffen und dazu bereits 50plus ist?

                  Zahlreiche Ratgeber und Foren raten zum Offensichtlichen: aktualisieren Sie den Lebenslauf und sondieren Sie den Arbeitsmarkt. Aber sind wir mal ehrlich: sprechen uns die vielen Stellenangebote für die Zielgruppen „Generation Y und Z“ überhaupt an? Und selbst wenn, wie sind wohl die Chancen auf einen solchen Job?

                  Auch ein gutes berufliches Netzwerk ist wichtig, denn über Empfehlung an eine freie Stelle zu kommen, kann im fortgeschrittenen Alter die beste Lösung sein.

                  Wer eine Abfindung erhalten hat, dürfte zumindest nicht sofort in finanzielle Not geraten. Doch eine monatelange Jobsuche zehrt an der Substanz – psychisch und finanziell.

                  Eine Kündigung ist nicht das Ende

                  Trotz aller Unsicherheit, wie und wo die Karriere fortgesetzt werden kann, ist es wichtig, den Mut nicht zu verlieren. Eine Kündigung ist nicht das Ende. Sie kann auch DIE Gelegenheit für einen Neuanfang sein. Schließlich braucht es bisweilen einen Auslöser, um die eigene Komfortzone zu verlassen.

                  Und manchmal sind Umbruchzeiten wie diese auch gerade richtig, um dem eigenen Berufsleben eine neue Richtung zu verleihen. Wie in Unternehmen Geschäftsbereiche auf den Prüfstand kommen, kann man sich auch selbst auf den Prüfstand stellen. Nur weil jemand lange in einem Beruf tätig war, muss es für die Zukunft nicht richtig sein. Karrieren gehen heute nur noch selten „von der Lehre bis zur Rente“. Eine Neuausrichtung kann noch einmal ganz neue Chancen eröffnen.

                  Unsere Berufswahl von damals muss heute nicht mehr ideal sein. Einerseits kann sie in jungen Jahren von der Familie beeinflusst worden sein. Andererseits haben Sie sich selbst entwickelt. Geben Sie sich einen Ruck und denken Sie darüber nach, was Sie immer schon gerne getan hätten, wenn nicht damals … Erstellen Sie eine Liste Ihrer Fähigkeiten und Erfolge. Gibt es Dinge, die Sie besonders gerne und erfolgreich tun, aber nie richtig Gelegenheit dazu hatten? Vielleicht ist es an der Zeit, genau diese Gelegenheit zu suchen!

                  Stellenabbau als Chance nutzen

                  Wenn die Neuorientierung als gute Lösung erscheint, beginnt die Arbeit am Detail. Definieren Sie Ihre Ziele und geben Sie Ihren Plänen einen zeitlichen Rahmen. In diesem Zusammenhang kann auch die Option einer Selbstständigkeit betrachtet werden.

                  Wer in einem neuen Metier Fuß fassen möchte, sollte sich mit Franchising befassen. Denn etablierte und namhafte Franchisesysteme gibt es nahezu in allen Bereichen und viele bieten ideale Voraussetzungen für Quereinsteiger. Gesucht werden vielfach berufs- und lebenserfahrene Menschen, die Unternehmer werden möchten. Sie brauchen keine Branchenexpertise, denn die Schulungen und Unterstützungsleistungen der Franchisesysteme sind umfassend. Hinzu kommt, dass man als Franchisenehmer auf ein erprobtes Geschäftsmodell aufsetzt und somit nicht bei null anfangen muss.

                  Um unter den fast 1.000 Franchisesystemen in Deutschland das passende Konzept zu finden, sollte man sich professionelle Unterstützung an Bord holen. Die erfahrenen FranNet-Berater entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein auf Ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele abgestimmtes Geschäftsmodell. Interessiert? Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Gesprächstermin.

                   

                  Bild: Gerd Altmann @ pixabay

                   

                  Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Beitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

                   

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