FraNnet Archive - FranNet https://frannet.de/tag/frannet/ Firmenslogan Tue, 23 Sep 2025 18:04:22 +0000 de hourly 1 https://frannet.de/wp-content/uploads/2020/10/favicon.ico FraNnet Archive - FranNet https://frannet.de/tag/frannet/ 32 32 Wenn Führung erschöpft: Warum ein Jobwechsel nicht reicht – und welche Alternativen es gibt https://frannet.de/fuehrung-erschoepft/ https://frannet.de/fuehrung-erschoepft/#respond Tue, 23 Sep 2025 18:00:50 +0000 https://frannet.de/?p=59597 Wenn Führen nur noch Pflicht ist: Wege aus der Führungsermüdung hin zu echter beruflicher Veränderung

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Die stille Erschöpfung vieler Führungskräfte

Viele Führungskräfte funktionieren nach außen tadellos: Sie erreichen ihre Ziele, führen Teams, halten Präsentationen – und wirken souverän. Doch innerlich sieht es oft anders aus: Die Energie ist verbraucht, Motivation und Freude schwinden. Verantwortung fühlt sich zunehmend wie eine Last an.

Ein aktueller Beitrag auf personalintern.de beschreibt dieses Phänomen sehr treffend: Führung nach außen läuft, während innerlich längst Erschöpfung dominiert.

Warum ein Jobwechsel selten die Lösung ist

Die naheliegende Reaktion auf Erschöpfung ist häufig: „Ich suche mir einen neuen Job.“ Doch die Erfahrung zeigt:

  • Alte Muster tauchen wieder auf. Druck, Erwartungshaltungen und Strukturen ähneln sich oft von Unternehmen zu Unternehmen.
  • Äußere Veränderungen ohne innere Neuausrichtung greifen zu kurz. Wenn Führungsstil, Selbstfürsorge oder Werte nicht bewusst reflektiert werden, droht die gleiche Spirale aus Überlastung erneut.
  • Der Wunsch nach Sinn und Selbstbestimmung bleibt unerfüllt. Ein neues Umfeld kann kurzfristig motivieren – doch echte Veränderung braucht mehr.

Echte Veränderung beginnt mit Neuorientierung

Standortbestimmung

Welche Werte sind wirklich wichtig – und wie präsent sind sie im Berufsalltag?

Neujustierung der Rolle

Führung so gestalten, dass sie Kraft gibt, statt nimmt.

Gestaltungsfreiräume schaffen

Arbeit bewusst strukturieren, Pausen und eigene Prioritäten sichern.

Offenheit für neue Wege

Nicht nur Karrierefortsetzung denken, sondern Alternativen prüfen.

Selbstständigkeit als echte Alternative

Viele Führungskräfte spüren irgendwann den Wunsch, sich von starren Strukturen zu lösen. Selbstständigkeit bedeutet:

  • Eigenverantwortung statt Vorgaben von oben
  • Gestaltungsfreiheit bei Zielen und Arbeitsweise
  • Arbeiten im Einklang mit den eigenen Werten

Natürlich birgt der Schritt Risiken. Doch er eröffnet auch Chancen, berufliche Energie zurückzugewinnen und selbstbestimmter zu arbeiten.

Franchising: Selbstständig, aber nicht allein

Nicht jeder möchte bei null starten, Strukturen aufbauen und ein Geschäftsmodell von Grund auf entwickeln. Genau hier setzt Franchising an:

  • erprobte Konzepte mit klaren Prozessen
  • Unterstützung bei Marketing, Organisation und Aufbau
  • geringeres Risiko durch etablierte Systeme
  • Raum für die eigene Handschrift als Unternehmer

Franchising verbindet die Freiheit der Selbstständigkeit mit der Sicherheit eines bewährten Modells – eine attraktive Option für Führungskräfte, die Neues wagen wollen, ohne ins kalte Wasser zu springen.

Mit professioneller Beratung den passenden Weg finden

Wer eine echte berufliche Alternative sucht, sollte diese Entscheidung nicht allein treffen. Eine strukturierte Beratung hilft, die eigenen Ziele, Ressourcen und Werte zu reflektieren – und dazu passende Franchise-Modelle kennenzulernen.

FranNet unterstützt Führungskräfte in genau diesem Prozess: von der Standortanalyse über die Auswahl geeigneter Systeme bis hin zur Entscheidungsfindung. So entsteht ein klarer Weg aus der Erschöpfung – hin zu mehr Selbstbestimmung und unternehmerischer Freiheit. Vereinbaren Sie hier einen ersten unverbindlichen Beratungstermin!

 

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Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Beitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

 

 

 

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Selbstständig im Franchise: Chancen für Quereinsteiger https://frannet.de/selbststaendig-im-franchise-chancen-fuer-quereinsteiger/ https://frannet.de/selbststaendig-im-franchise-chancen-fuer-quereinsteiger/#comments Mon, 28 Jul 2025 06:50:22 +0000 https://frannet.de/?p=59564 Wer über eine Selbstständigkeit nachdenkt, sich aber ohne Vorerfahrung unsicher fühlt oder als Quereinsteiger die Branche wechseln will, sollte auch Franchise-Modelle in Betracht ziehen. Sie bieten einen praxisnahen Einstieg, klare Prozesse – und einen starken Partner an der Seite.

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Gründen – ja, aber wie? Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2025 macht deutlich: Trotz gestiegener Gründungsaktivität bleibt der Schritt in die Selbstständigkeit für viele ein Wagnis. Finanzielle Risiken, Unsicherheit und fehlendes Know-how zählen zu den häufigsten Gründen, warum Pläne nicht realisiert werden.

Franchising bietet eine Lösung – besonders in Dienstleistung und Handwerk

Wer glaubt, Franchising sei vor allem Burger und Pizza, wird überrascht sein: Laut aktueller Statistik des Deutschen Franchiseverband entfallen nur 17% der Systeme auf die Gastronomie. Spitzenreiter sind Dienstleistungen mit 27% – dazu gehören sowohl Konzepte im B2C- als auch im B2B-Segment. Dicht gefolgt von Handwerk und Bau (20%) sowie dem Handel (ebenfalls 20%). Der Franchise-Markt ist vielfältiger denn je – und gerade für Quereinsteiger attraktiv.

Dienstleistung: Flexibel und wachstumsstark

Laut KfW-Monitor 2025 entfällt der Großteil der Gründungen in Deutschland auf den Dienstleistungssektor. Besonders im B2C-Bereich boomen Modelle wie Nachhilfe, Seniorenbetreuung oder Haushaltsservice. Im B2B-Bereich sind Beratungs- und Managementdienstleistungen gefragt – gerade im Zeitalter von Digitalisierung und Fachkräftemangel. Hier finden sich auch zahlreiche Konzepte, die zum Start im Home-Office geeignet sind. Das bietet Flexibilität und einen schlanken Start mit geringeren Fixkosten.

Handwerk: Auch für Quereinsteiger machbar

Auch handwerklich geprägte Franchise-Systeme zeigen Potenzial – und das nicht nur für gelernte Handwerker. Viele Systeme setzen auf standardisierte Abläufe, digitale Auftragsvergabe und gezielte Einarbeitung, sodass auch Menschen ohne handwerkliche Ausbildung erfolgreich starten können.

Gründen mit System: Warum jetzt ein guter Zeitpunkt für eine Franchise-Existenzgründung ist

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie diesen bietet ein bewährtes Geschäftsmodell Rückhalt. Franchise-Gründungen kombinieren den Wunsch nach Selbstständigkeit mit der Sicherheit einer etablierten Marke. Und das trifft den Nerv der Zeit: Der Anteil von Gründern, die auf bewährte Konzepte setzen, ist hoch – Marktneuheiten sind laut KfW seltener geworden. Was spricht also für den Start als Franchisenehmer?

  1. Erprobtes Konzept: Statt bei null zu starten, profitieren Gründer von Know-how, Marketingstrategien und laufender Unterstützung.
  2. Schneller Marktzugang: Besonders in regionalen Märkten – auf die sich laut KfW-Monitor 61% der Gründungen fokussieren – kann ein etabliertes Franchisesystem schneller Fuß fassen.
  3. Effizienz und Innovationskraft: Franchise-Systeme fördern effizientes Wirtschaften und erleichtern den Zugang zu Digitalisierung und neuen Technologien – Bereiche, die laut Monitor zunehmend gefragt sind.

Schritt für Schritt zur Selbstständigkeit im Franchise

Auch Franchising ist kein Selbstläufer. Es verlangt Unternehmergeist, Einsatzbereitschaft und den Willen, sich in ein System einzufügen. Dafür sinkt das Risiko – gerade für Menschen, die sich zum ersten Mal selbstständig machen wollen.

Mit Hilfe der FranNet-Beratung können Sie jetzt nach dem individuell passenden Franchisekonzept suchen. Denn unter den fast 900 Franchisesystemen in Deutschland, sind es oft Details, die den Unterschied machen. Die erfahrenen Berater analysieren Ihre Qualifikation, Persönlichkeit und Lebensziele und identifizieren aus einer Vielzahl geprüfter Franchisesysteme das passende Geschäftsmodell. FranNet vermittelt Franchise-Systeme aus den unterschiedlichsten Branchen, beispielsweise im Dienstleistungssektor oder im wachsenden Handwerksbereich. Mehr über die Vorteile der kostenfreien FranNet-Beratung erfahren Sie unter „Unsere Leistung“ oder in einem unverbindlichen Erstgespräch.

 

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Bin ich ein Unternehmertyp? https://frannet.de/bin-ich-ein-unternehmertyp/ https://frannet.de/bin-ich-ein-unternehmertyp/#respond Mon, 24 Jun 2024 16:50:18 +0000 https://frannet.de/?p=59172 Die Selbstständigkeit kann ein langersehnter Traum sein. Doch bevor Sie sich in dieses Abenteuer stürzen, sollten Sie die Vor- und Nachteile für sich abwägen. Hier können Sie herausfinden, ob Sie ein Unternehmertyp sind.

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Was man für eine Selbstständigkeit mitbringen sollte

Um herauszufinden, ob man ein Unternehmertyp ist, sollten verschiedene Eigenschaften, Fähigkeiten und Interessen betrachtet werden. Nicht jeder eignet sich als Unternehmensgründer. Welche Stärken braucht ein Unternehmer, welche Schwächen könnten gegen eine Selbstständigkeit sprechen? Wir haben zusammengestellt, was man für eine Selbstständigkeit mitbringen sollte.

Selbstständigkeit: der langgehegte Traum

Der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit kann ein langersehnter Traum sein. Raus aus dem Hamsterrad und endlich der eigene Chef werden! Eine Selbstständigkeit bietet viele Pluspunkte, von der Verwirklichung eigener Ideen über unternehmerische Freiheit bis hin zu zeitlicher Flexibilität. Wer allerdings großen Wert geregelte Arbeitszeiten legt und auf den sicheren monatlichen Gehaltsscheck angewiesen ist, wird möglicherweise in einem Angestelltenverhältnis besser aufgehoben sein. Bevor Sie also den Job kündigen, um als Unternehmer durchzustarten, müssen Sie herausfinden, ob die Selbstständigkeit überhaupt zu Ihrer Persönlichkeit, Ihren Wünschen und Zielen passt. Nur mit gründlicher Planung und Vorbereitung kann der Übergang in die Selbstständigkeit erfolgreich gestaltet werden.

Unternehmertyp? Diese Fragen helfen Ihnen bei der Entscheidung

Was sind die Dinge, die erfolgreiche Unternehmer typischerweise auszeichnen? Was bedeutet die Selbstständigkeit für mich (und meine Familie)?

Seien Sie sich selbst gegenüber ehrlich, wenn Sie die nachfolgenden Fragen beantworten. Es kann auch hilfreich sein, Feedback von guten Freunden, Familienmitgliedern oder professionellen Karriereberatern einzuholen.

  • Risikobereitschaft: Sind Sie bereit, kalkulierte Risiken einzugehen, um Ihre Ziele zu erreichen?
  • Eigeninitiative: Arbeiten Sie gerne (und gut) selbstständig und gehen Sie proaktiv daran, Probleme zu lösen?
  • Durchhaltevermögen: Wie gehen Sie mit Rückschlägen und Misserfolgen um und was lernen Sie daraus?
  • Kreativität: Haben Sie innovative Ideen und entwickeln Sie immer wieder kreative Lösungen für Probleme?
  • Leidenschaft: Bringen Sie die nötige Leidenschaft für Ihr Geschäft mit und sind Sie motiviert, Ihre Vision zu verwirklichen?
  • Führungsqualitäten: Können Sie ein Team führen und immer wieder neu motivieren?
  • Anpassungsfähigkeit: Sind Sie flexibel genug, sich schnell an neue Situationen anzupassen?
  • Netzwerkfähigkeit: Haben Sie belastbares berufliches Netzwerk aufgebaut und können Sie erfolgreich Beziehungen pflegen?
  • Finanzverständnis: Wie steht es um Ihr grundlegendes Verständnis für Finanzmanagement?
  • Kundenorientierung: Verstehst du die Bedürfnisse deiner Kunden und kannst darauf eingehen?

Viele erfolgreiche Unternehmer zeichnen sich durch v.a. Selbstbewusstsein, Kreativität, Risikobereitschaft und Verantwortungsgefühl aus. Wenn Sie diese Eigenschaften mitbringen, sind Sie für die Herausforderungen der Selbstständigkeit gut gerüstet und werden auch deren Vorteile zu schätzen wissen.

Vorteile einer Selbstständigkeit

Zunächst sind es die Vorteile, die eine Selbstständigkeit für viele Menschen attraktiv machen. Zu den Pluspunkten zählen beispielsweise

Unabhängigkeit und Freiheit: die selbstbestimmte Führung Ihres Unternehmens. Zeitliche Flexibilität sowie Ortsunabhängigkeit können zudem mehr Raum für Familie, Freunde oder Hobbys zulassen.

Selbstverwirklichung: die Realisierung eigener Ideen und Projekte ohne Vorgaben eines Arbeitgebers oder Vorgesetzten.

Zufriedenheit: mehr Anerkennung für die eigene Leistung sowie direkter Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens.

Persönliche Entwicklung: viele Selbstständige übernehmen eine Vielzahl von Aufgaben und können ein breites Kompetenzspektrum vorweisen. Kontinuierliche Weiterbildung unterstützt Unternehmer dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Finanzielle Vorteile: Der Verdienst des Unternehmers hängt von der eigenen Leistung und dem Erfolg des Unternehmens ab, theoretisch gibt es keine Obergrenze. Zudem können verschiedene Geschäftsausgaben steuerliche Vorteile bringen.

Können Sie mit den Nachteilen einer Selbstständigkeit umgehen?

Natürlich ist Unternehmertum auch immer mit Risiken und Herausforderungen verbunden. Gerade hier gilt es zu prüfen, ob Sie robust genug sind, diese durchzustehen und ein echter Unternehmertyp sind.

Finanzielle Unsicherheit: zunächst gilt es, eine Anfangsinvestitionen zu stemmen. In der Folge kann das Einkommen eines Unternehmers kann stark schwanken. Da es keine monatliche Einkommensgarantie gibt, sind eine gute Finanzplanung und ausreichende Rücklagen wichtig. Bedenken Sie auch, dass Selbstständige keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, bezahlten Urlaub oder Krankenstand haben und für ihre Absicherung und Altersvorsorge selbst sorgen müssen.

Arbeitsaufwand und Verantwortung: Viele Selbstständige arbeiten mehr Stunden als Angestellte. Nicht umsonst heißt es oftmals „selbst und ständig“. Unternehmer sind für alle Aspekte des Geschäfts verantwortlich – Buchhaltung, Marketing, Kundenservice… Dies sowie der Erfolgsdruck können zu Stress führen.

Kundengewinnung und Wettbewerb: Die Kundengewinnung und -bindung stellt eine kontinuierliche Herausforderung jedes Unternehmens dar. Auch Kaltakquise kann erforderlich sein. Je nach Geschäftskonzept müssen sich Unternehmer dabei oft gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Dazu kommen Marktveränderungen und unvorhersehbare wirtschaftliche Schwankungen.

Last but not least: Es gibt zwar keinen Chef, dem Sie Rechenschaft schuldig sind, doch es ist (zumindest anfangs) auch niemand da, der Sie bei Entscheidungen unterstützen könnte.

Franchise-Unternehmer: selbstständig, aber nicht allein

Wenn Sie nach kritischer Beantwortung der obigen Fragen weiterhin den Unternehmertyp in sich erkennen, kann es mit der Planung Ihrer Selbstständigkeit losgehen. Wer dabei unsicher ist, ob er den Schritt in die Selbstständigkeit allein gehen will, sollte sich mit Franchising beschäftigen. Bei der Gründung eines Franchise-Unternehmens liefert der Lizenzgeber wertvolle Starthilfe und laufende Unterstützung. Hinzu kommt der Austausch mit anderen Franchisenehmern, die „unter Kollegen“ wertvolle Tipps geben können. So ist man in den vielen Fragen des Geschäftsalltags nie allein.

Bei der Auswahl eines passenden Franchisesystems kann ein erfahrener Berater wertvolle Unterstützung geben. Immerhin gibt es nach Zählung des Deutschen Franchiseverbandes über 900 verschiedene Konzepte. Knapp die Hälfte sind übrigens im Dienstleistungssektor angesiedelt.

Die FranNet-Berater entwickeln ein auf Ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele abgestimmtes Geschäftsmodell und präsentieren anschließend die zu Ihnen passenden Systeme. Der dabei genutzte Matchingprozess ist ein in der Existenzgründungsbranche einzigartiges Modell zur individuellen Erstellung Ihres Persönlichkeitsprofils. Neugierig? Kontaktieren Sie einfach den FranNet-Berater in Ihrer Region und finden Sie heraus, welcher Unternehmer-Typ in Ihnen steckt.

 

 

 

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Deutsche Franchisestatistik zeigt auch 2023 stabiles Wachstum https://frannet.de/franchisestatistik_2023_wachstum/ https://frannet.de/franchisestatistik_2023_wachstum/#respond Thu, 22 Feb 2024 06:57:39 +0000 https://frannet.de/?p=59007 Der Deutsche Franchiseverband hat die aktuelle Franchisestatistik veröffentlicht. Auch für 2023 zeigt sich trotz zahlreicher Krisen und politischer Unsicherheiten eine positive Entwicklung.

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Zahlen und Fakten aus der Franchisewirtschaft

Der Deutsche Franchiseverband hat die aktuelle Franchisestatistik veröffentlicht. Auch für 2023 zeigt sich trotz zahlreicher Krisen und politischer Unsicherheiten eine positive Entwicklung. Demnach konnten rund 910 Franchisesysteme in Deutschland die Anzahl der Franchisepartner um 2,3% auf 147.300 steigern. Die Zahl der Beschäftigten in den 190.181 Franchisebetrieben (+ 2,2%) wuchs um 2,1% auf 831.443. Unterstrichen werden diese Zahlen durch ein Allzeithoch beim Umsatz mit 147,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 3,8% entspricht.

Franchisebetriebe: Dienstleistungsbereich erneut Nummer 1

Der Dienstleistungsbereich konnte seine Spitzenposition bequem verteidigen und hat nun einen Anteil von 48%, gefolgt vom Gastronomie- und Freizeitsektor sowie Handel mit jeweils 19%. Deutliches Wachstum verzeichnete das Handwerk mit nunmehr 14 % (Vorjahr 6%).

Manche Gründungsinteressenten lehnen Franchising rundweg ab, weil sie sich eine Karriere in der Systemgastronomie nicht vorstellen können, doch die Zahlen aus dem Dienstleistungsumfeld sprechen für sich. Auch der Sektor Handwerk, Bau und Sanierung bietet spannende Konzepte für Existenzgründer, daher sollten Gründungsinteressenten die Branchenvielfalt der Franchisewirtschaft kennen, um diesen Weg zum Unternehmertum besser einschätzen zu können.

Herausforderung Franchisenehmer-Gewinnung

Die Gewinnung passender Franchisenehmer hat für die Systeme höchste Priorität, doch die Anzahl neu gewonnener Partner steht weiterhin in keinem positiven Verhältnis zum Gesamtwachstum der Franchisewirtschaft. Dies spiegelt die generell rückläufigen Zahlen bei Existenzgründungen wider, die durch die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt, generelle Unsicherheit und hohen bürokratischen Aufwand bedingt wird. Jan Schmelzle, Geschäftsführer Deutscher Franchiseverband, fordert deswegen „dass die Politik Maßnahmen zur verstärkten Förderung von Existenzgründungen ergreift, günstigere Rahmenbedingungen schafft und das Unternehmertum nachhaltig stärkt“. Neben dem Abbau bürokratischer Hürden zählten hierzu auch gezielte Beratungsangebote und ein erleichterter Zugang zu Finanzierungen.

Kooperation statt Einzelkämpfer

Während die Gesamtwirtschaft in Deutschland einen deutlichen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen hatte, lag der Anstieg der Insolvenzen in der Franchisewirtschaft merklich darunter und demonstriert einmal mehr die Widerstandsfähigkeit des Franchise-Geschäftsmodells. Der Franchisenehmer ist als selbstständiger Unternehmer kein Einzelkämpfer und kann auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung seines Franchisegebers zählen. Franchisenehmer profitieren von einer bewährten Geschäftsidee, einer eingeführten Marke, einem erprobten Konzept und Hilfestellung aus der Franchisezentrale und darüber hinaus auch vom Teamwork und Erfahrungsaustausch der einzelnen Partner untereinander.

Das passende Franchisekonzept finden

Wer über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenkt, kann mit Hilfe der FranNet-Beratung nach dem individuell passenden Franchisekonzept suchen. Dabei analysiert der Berater zunächst Qualifikation, Persönlichkeit und Lebensziele jedes Interessenten. Anschließend wird aus einer Vielzahl geprüfter Franchisesysteme das jeweils passende Geschäftsmodell identifiziert. FranNet vermittelt Franchise-Systeme, die unterschiedlichste Branchen abdecken, beispielsweise auch im Dienstleistungssektor und im wachsenden Handwerksbereich. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch.

Zur Studie:

Die Franchisestatistik 2023 wurde im November und Dezember 2023 unter Mitgliedern und Nichtmitglieder des Deutschen Franchiseverbandes erhoben. Die Durchführung und Auswertung erfolgte durch Prof. Dr. Achim Hecker (Digital Business University of Applied Sciences).

https://www.franchiseverband.com

 

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Frust im Job https://frannet.de/frust-im-job/ https://frannet.de/frust-im-job/#respond Sun, 25 Jun 2023 16:30:36 +0000 https://frannet.de/?p=58624 Frust im Job bedeutet Stress. Wenn keine Lösungen gefunden werden, sollten Sie über langfristige Veränderungen oder berufliche Neuorientierung nachdenken.

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Wann es Zeit für Veränderung ist

Nervige Kollegen, schlechte Chefs, schwierige Kunden: gelegentlicher Frust im Job ist nicht ungewöhnlich. Doch Unzufriedenheit, Anspannung und Stress sind in der Regel eher kurzfristige Phasen. Was aber, wenn Sie dauerhaft unzufrieden und frustriert sind? Wie können Auslöser für die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz aus dem Weg geräumt werden, um morgens wieder motiviert an den Schreibtisch zu gehen? Wir haben Gründe analysiert und zeigen, was Sie gegen den Frust im Job tun können.

Woher kommt der Frust im Job?

Analysieren Sie die Gründe und versuchen Sie herauszufinden, warum Sie frustriert sind. Bezieht sich die Unzufriedenheit auf den Job selbst oder hat es mit dem Arbeitsumfeld zu tun? Sind es bestimmte Aspekte der Arbeit, Aufgaben, Kollegen oder Chef? Seien Sie dabei ehrlich und versuchen Sie nicht, andere für den eigenen Frust im Job verantwortlich zu machen.

Bisweilen kann ein offenes Gespräch mit Vorgesetzten oder Kollegen Missverständnisse ausräumen und positive Veränderungen herbeiführen. Welche weiteren Lösungen sind gegen Frust und Probleme im Job denkbar? Gibt es Veränderungen, die Sie selbst oder mit Unterstützung von Kollegen vornehmen können?

Dienst nach Vorschrift oder Wechsel

Eine aktuelle Umfrage des Beratungsunternehmens Gallup zeigt, dass nur noch 55 % der Befragten in einem Jahr noch bei demselben Arbeitgeber sein wollen. Vor Corona betrug der Anteil noch nahezu 75 %. Die Wechselbereitschaft der Deutschen also ist deutlich gestiegen und ein großer Teil der Arbeitnehmer macht nur noch „Dienst nach Vorschrift“.

Die emotionale Bindung deutscher Arbeitnehmer befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren und ist für gravierende Produktivitätseinbußen in der deutschen Wirtschaft verantwortlich. Die Forschung zeigt weiter, dass Arbeitnehmer mit hoher emotionaler Bindung generell eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen, sich seltener bei der Arbeit gestresst fühlen und den Stress weniger oft mit nach Hause nehmen.

Unternehmen könnten mit ihrer Führungskultur für eine höhere emotionale Bindung sorgen und der Wechselbereitschaft aktiv gegensteuern, so die Gallup-Studie. Doch ist laut Studie nur ein Viertel der Beschäftigten mit ihrer derzeitigen Führungskraft „äußerst zufrieden“ hingegen sehen fast 40 % der Befragten Nachholbedarf. Womöglich haben sich Führungskräfte zuletzt stärker um das Managen von Krisen gekümmert als um ihre Mitarbeiter. Schlechte Führung erhöht demnach die Wechselbereitschaft.

Auch Arbeits- und Fachkräftemangel beeinflusse das Vertrauen in die Unternehmensleitung negativ. Hohe Mitarbeiter-Fluktuation bedingt nicht nur den Verlust von Erfahrung und Fachwissen, sondern dämpft auch das Betriebsklima.

Krank durch Frust im Job

Frust im Job bedeutet Stress. Achten Sie auf Warnsignale! Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Lustlosigkeit sind typische Symptome. Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Unzufriedenheit Auswirkungen auf die eigene Gesundheit hat und sich erste Anzeichen eines Burnouts zeigen, ist schnelles Handeln angesagt.

  • Suchen Sie Unterstützung unter vertrauenswürdigen Kollegen, Freunden oder Familienmitgliedern. Perspektiven und Ratschläge von außen können eine Erleichterung sein.
  • Nehmen Sie Auszeiten und priorisieren Sie Erholung. Regelmäßige Entspannung und Pausen sind wichtig, um Distanz zur Arbeit und mehr Zeit für Freude und Familie zu schaffen. Durch Auszeiten können Energie und Motivation wieder aufgeladen werden.
  • Lernen Sie, Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Sorgen Sie für realistische Arbeitsbelastungen und sagen Sie „Nein“, wenn Sie bereits überlastet sind.
  • Unternehmen bieten bisweilen Mitarbeiterunterstützungsprogramme oder betrieblicher Beratungsdienste, die bei der Bewältigung von Burnout helfen können.
  • Burnout ist ernst zu nehmen. Ziehen Sie auch professionelle Hilfe in Betracht, beispielsweise durch einen Therapeuten oder Berater.

Dauerhafter Frust im Job als Zeichen für Veränderung

Wenn keine Lösungen gefunden werden und der Frust im Job anhält, kann es sinnvoll sein, über langfristige Veränderungen nachzudenken. Ob ein Jobwechsel die Situation verbessert oder eine berufliche Neuorientierung die gewünschte Veränderung herbeiführen kann, sollte dann mit einem Karriereberater oder Coach erörtert werden.

Im Rahmen einer beruflichen Neuorientierung können verschiedene Optionen erkundet werden. Wenn Sie den Weg in eine Selbstständigkeit planen, aber nicht „ganz bei null anfangen“ wollen, kann Franchising eine gute Lösung sein.

Franchising ist auf keine bestimmte Branche fokussiert, nahezu in jedem Bereich gibt es etablierte und namhafte Franchisesysteme. Branchenexpertise spielt bei der Suche nach dem passenden Konzept außerdem eine eher untergeordnete Rolle, da gute Franchisesysteme durch umfangreiche Ausbildungskonzepte insbesondere berufserfahrenen Quereinsteigern neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen. Die spezialisierten FranNet-Berater unterstützen Sie bei der Auswahl eines für Sie geeigneten Geschäftsmodells. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch.

 

Die Studie: Der Gallup Engagement Index Deutschland misst seit 2001 jährlich die emotionale Bindung von Beschäftigten an ihren Arbeitgeber und gehört zu den wichtigsten Indikatoren für die Führungskultur und das Arbeitsumfeld in Deutschland.

 

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Was verdient ein Franchisenehmer? https://frannet.de/was_verdient_ein_franchisenehmer/ https://frannet.de/was_verdient_ein_franchisenehmer/#respond Thu, 20 Apr 2023 05:56:02 +0000 https://frannet.de/?p=58584 Wer über eine Existenzgründung als Franchise-Unternehmer nachdenkt, stellt sich bald auch die Frage, was man dabei verdienen kann. Franchisesysteme können sehr attraktive Verdienstmöglichkeiten für ihre Partner bieten, dabei aber nicht zum jeweiligen Gründer passen. Wir haben wichtige Kriterien für die Einkommensmöglichkeiten eines Franchisenehmers zusammengestellt.

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Einkommensmöglichkeiten im Franchising

Die Frage, was ein Franchisenehmer verdient, lässt sich ziemlich treffend mit „es kommt darauf an“ beantworten. Denn die Einkommensmöglichkeiten im Franchising sind zunächst von verschiedenen Faktoren abhängig. Hierzu gehören beispielsweise Branche, Größe des Franchise-Unternehmens, Geschäftsstandort aber auch eigenes Engagement und Geschick als Unternehmer. Gleichwohl ist die Frage nach den Verdienstmöglichkeiten vor einem Schritt in die Selbstständigkeit ein wichtiger Planungsbestandteil. Wir haben daher einige wichtige Kriterien, auf die es bei der Beantwortung dieser Frage ankommt, für Sie zusammengestellt.

Vorteil Franchise-System

Franchisenehmer haben die Möglichkeit, von den Vorteilen eines bewährten Geschäftsmodells zu profitieren. So gewährt der Franchisegeber Zugang zu erprobten Prozessen für die Unternehmensführung, definierte Vertriebswege, Training und Onboarding sowie Unterstützung im Marketing. All das hilft dabei, das neue Geschäft schneller ans Laufen zu bringen. Das System bietet neben der Unterstützung beim Wachstum auch Einblick in die Kostenstruktur. So gibt es bei vielen Franchisesystemen Eckdaten zur Erstellung des eigenen Businessplans, die auf den im System gesammelten Erfahrungswerten basieren. Auch aktive Franchisenehmer können gute Orientierungswerte liefern.

Franchise-Gebühren

Das Einkommen eines Franchisenehmers ist außerdem von den laufenden Gebühren abhängig, die an den Franchisegeber entrichtet werden. Diese laufenden Lizenzgebühren werden meist umsatzabhängig berechnet. Hinzu können feste Gebühren kommen, die beispielsweise für (überregionales) Marketing anfallen. Zu aller Anfang steht außerdem die Investition, die für das neue Geschäft getätigt werden muss.

Finanzielle Verpflichtungen und Ziele

Jeder Existenzgründer sollte sich vor dem Start ein klares Bild über die eigenen finanziellen Möglichkeiten und Verpflichtungen verschaffen. Je detaillierter, desto besser! Empfehlenswert ist es, dabei auch Einsparpotenziale zu kennen, falls das Geschäft anfangs oder auch später einmal nicht so läuft. Andererseits sollten Sie sich in diesem Zusammenhang auch über Ihre Ziele Gedanken machen. Die Frage, was Sie langfristig verdienen möchten, hilft nämlich bei der Auswahl des zu Ihnen passenden Franchisekonzeptes!

Eigenes Engagement als Franchise-Unternehmer

Der Unternehmer selbst steht im Mittelpunkt des Unternehmens. Engagement und Selbstmotivation sind daher unerlässlich. Doch wie stark wollen Sie sich wirklich engagieren? Wie, wo und wie viele Stunden wollen Sie arbeiten? Ein Franchisesystem, das Ihnen die Möglichkeit zum Betrieb mehrerer Standorte bietet, erfordert viel Engagement von Ihnen. Dabei bieten sich über die Expansion mit mehreren Standorten natürlich entsprechende Einkommensmöglichkeiten.

Viel investieren = viel verdienen?

In unserer Beratung treffen wir häufig auf die Meinung, das erzielbare Einkommen müsste in Abhängigkeit zur getätigten Investition stehen. Ein gängiger Irrglaube, denn wieder gilt: es kommt darauf an. Die erforderliche Investition ist von der Art des Franchise-Konzeptes abhängig. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Standortkonzepte mit höheren Investitionen einhergehen, denn Sie müssen zunächst Geld für den Standort selbst in die Hand nehmen. Erfahrungsgemäß besteht jedoch keine direkte Abhängigkeit zum erzielbaren Einkommen. Gerade im Dienstleistungsumfeld gibt es Franchise-Konzepte mit guten bis sehr guten Verdienstmöglichkeiten, die auch ohne Standort in teurer Top-Lage auskommen.

Das passende Franchise-Konzept

Der Deutsche Franchiseverband zählt in seiner aktuellen Statistik bundesweit rund 930 Franchisesysteme und etwa 186.000 Betriebe. Die Auswahl ist groß und bisweilen unübersichtlich. Wenn Sie über den Schritt in eine Selbstständigkeit als Franchise-Unternehmer nachdenken, werden im Gespräch mit einem erfahrenen Franchise-Berater Ihre Erfahrungen und Ziele durchleuchtet und dazu passende Geschäftsmodelle vorgeschlagen. FranNet vermittelt geprüfte Franchisesysteme in den unterschiedlichen Branchen und Investitionshöhen. So können Sie ein Geschäftskonzept finden, das zu Ihren Interessen passt und Ihnen die entsprechenden Einkommensmöglichkeiten bietet. Hier können Sie nachlesen, was den FranNet-Beratungsprozess so einzigartig macht.

 

Bild: Steve Buissinne @ Pixabay

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Blogbeitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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Selbstständigkeit 50plus https://frannet.de/selbststaendigkeit_50plus/ https://frannet.de/selbststaendigkeit_50plus/#respond Sun, 26 Feb 2023 18:06:21 +0000 https://frannet.de/?p=58506 Die Existenzgründung mit über 50 ist schon lange keine Seltenheit mehr. Viele stehen noch mitten im Berufsleben und suchen etwas Neues, um sich selbst zu verwirklichen und endlich der eigene Chef zu werden. Wir sprechen über die häufigsten Gründe und Motive sowie die Vorteile einer Selbstständigkeit als Best Ager.

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Motive und Vorteile einer Selbstständigkeit als Best Ager

Der KfW-Gründungsmonitor zeigt, dass die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland nach der Pandemie wieder angestiegen ist. Coronabedingte Unsicherheit hatte zahlreiche Gründungsinteressenten zunächst dazu bewogen, ihre Planung beiseitezulegen. Zuletzt hat sich der Anteil der Chancengründungen erhöht, die Zahl der sogenannten Bedarfsgründungen (aus Mangel an Alternativen) blieb dagegen niedrig. Das Durchschnittsalter von Gründern lag bei 36–38 Jahren. Gründungen im mittleren Alter (40–49 Jahre) sowie im Altersbereich von 50–64 Jahren wurden hingegen seltener. Da Gründer den Wettbewerb beleben, ist ein reges Gründungsgeschehen volkswirtschaftlich wünschenswert. Die meisten Existenzgründungen sind Neugründungen, etwa zwei Drittel werden im Dienstleistungsbereich getätigt.

Gründe für die Selbstständigkeit von Best Agern

Die Existenzgründung mit über 50 ist schon lange keine Seltenheit mehr. Auch zählen die älteren Gründer ab 45 Jahren zu den Erfolgreichsten. Warum auch nicht? Menschen sind heutzutage in der zweiten Lebenshälfte gesünder und fitter als es früher der Fall war. Viele stehen Anfang 50 noch mitten im Berufsleben und suchen etwas Neues, um sich selbst zu verwirklichen. Dies sind die häufigsten Gründe.

50plus endlich der eigene Chef sein

Nach jahrelanger Anstellung endlich unabhängig zu sein und eigene Entscheidungen fällen zu können ist ein häufig geäußerter Wunsch in unseren Beratungsgesprächen. Hinzu kommt oftmals der Reiz, sich seine Arbeitszeiten flexibel einteilen zu können.

Selbstverwirklichung 50plus

Wie wäre es, wenn Sie nochmal etwas Neues ausprobieren könnten? Gerade diejenigen, die in ihrem Beruf oder Unternehmen keine Aufstiegschancen mehr sehen, wünschen sich eine neue berufliche Herausforderung. Bisweilen geht es nicht in erster Linie darum, eine Menge Geld zu verdienen, sondern etwas zu schaffen, das die Gesellschaft weiterbringt. Etwas zu bewirken, auf das sie stolz sein können.

Lebenserfahrung weitergeben

Ein weiteres gesellschaftliches Motiv ist der Wunsch, etwas von den vielen gesammelten Erfahrungen weitergeben zu können und andere am beruflichen Know-how partizipieren zu lassen.

Einkommen sichern

Eine Vielzahl der Gründer 50plus startet nicht ausschließlich des Geldes wegen in eine Selbstständigkeit, doch Geld spielt natürlich eine Rolle. Unternehmensgründer im fortgeschrittenen Alter wollen ein sicheres Einkommen erzielen, in dem sie nicht von einem einzigen Auftraggeber, dem Arbeitgeber, abhängig sind. Viele Existenzgründer sehen auch die Chance, ihre spätere Rente aufzubessern.

Arbeitslosigkeit 50plus

Die Zahl der Bedarfs- oder Notgründungen ist zwar zurückgegangen, dennoch erzählen uns viele Best Ager über ihre Probleme, eine passende Anstellung zu finden. Es liegt auf der Hand, dass die Gehaltsvorstellungen jüngerer Bewerber niedriger sind und diese gleichzeitig länger an das Unternehmen gebunden werden können. Der Schritt in die Selbständigkeit 50plus kann daher auch der Ausweg aus oder vor einer Arbeitslosigkeit und hin zu einem weiterhin erfüllten Arbeitsleben sein.

Neuanfang als Best Ager

Verständlicherweise ist der Respekt vor einem Neuanfang groß. Etwas Neues zu wagen und dabei möglicherweise zu scheitern, ist eine nachvollziehbare Sorge, die einige unserer Klienten benennen. Hinzu kommt, dass sich viele Best Ager einen gewissen Lebensstandard erarbeitet haben und diesen nicht mehr missen möchten. Wer noch einmal von vorne anfängt, weiß, dass bei einer Selbstständigkeit 50plus die Zeitspanne begrenzt ist. Im Falle eines Scheiterns könnte die Rente verringert werden bzw. Ersparnisse verlorengehen.

Die Vorteile einer Selbstständigkeit 50plus

Doch Menschen im fortgeschrittenen Alter kämpfen nicht nur mit Problemen bei einer Unternehmensgründung, sie können auch von zahlreichen Vorteilen profitieren. Die nach unserer Erfahrung wesentlichen Pluspunkte haben wir hier zusammengefasst:

Lebenserfahrung, Disziplin und Glaubwürdigkeit

Ein reicher Erfahrungsschatz, der meist gute und schlechte Zeiten beinhaltet, hilft dabei, auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Neben der Erfahrung im Umgang mit Problemen, sind Disziplin und Zielstrebigkeit zu benennen. Best Ager wissen, was sie erreichen möchten, sie strahlen Glaubwürdigkeit aus und können das Vertrauen potenzieller Kunden gewinnen

Berufserfahrung und Netzwerk

Menschen um die 50 bringen eine Fülle beruflicher Erfahrung mit, kennen sich in einer Branche oder einem Markt gut aus. Sie haben viele Kontakte und ein belastbares Netzwerk aufgebaut, das bei der Akquise in der Selbstständigkeit helfen kann.

Eigenkapital

Wenn die Kinder erwachsen und das Eigenheim abbezahlt ist, lässt sich die Investition in das eigene Unternehmen oft besser darstellen. Wer auf Ersparnisse zurückgreifen kann, hat weniger Finanzierungsbedarf.

Ihr Start in die Selbstständigkeit

Am Ende spielt das Alter bei einer Existenzgründung eine untergeordnete Rolle. Wenn Sie über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenken, können Sie mit einem erfahrenen FranNet-Berater nach dem passenden Franchisekonzept suchen. Dabei werden Qualifikation, Persönlichkeit und Lebensziele jedes Interessenten analysiert und aus einer Vielzahl geprüfter Franchisesysteme das jeweils passende Geschäftsmodell identifiziert. FranNet vermittelt Franchise-Systeme in den unterschiedlichsten Branchen und Investitionshöhen. Die FranNet-Berater waren selbst viele Jahre erfolgreiche Manager in verschiedenen Industriezweigen, bevor sie Unternehmer wurden. Lesen Sie hier, wie wir arbeiten.

 

KfW-Gründungsmonitor

Für den KfW-Gründungsmonitor werden jährlich im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung 50.000 zufällig ausgewählte, in Deutschland ansässige Personen befragt. Dabei werden Gründer im Voll- oder Nebenerwerb, Freiberufler oder Gewerbetreibende, Neugründungen und Übernahmen erfasst.

 

Bild: Gerd Altmann @ Pixabay

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Blogbeitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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Franchisestatistik 2022 mit positiver Entwicklung https://frannet.de/franchisestatistik_2022_positive_entwicklung/ https://frannet.de/franchisestatistik_2022_positive_entwicklung/#respond Sun, 29 Jan 2023 17:45:32 +0000 https://frannet.de/?p=58431 Der Deutsche Franchiseverband hat die Franchisestatistik 2022 veröffentlicht. Nicht nur der Gesamtumsatz konnte gesteigert werden, auch der Dienstleistungssektor hat seine Spitzenposition weiter ausgebaut. Die aktuelle Branchenverteilung und weitere aktuelle Entwicklungen der Franchisewirtschaft haben wir für Sie zusammengefasst.

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Zahlen und Fakten aus der Franchisewirtschaft

Die vom Deutschen Franchiseverband kürzlich veröffentlichte Franchisestatistik zeigt für 2022 trotz diverser Krisen eine positive Entwicklung. Demnach konnten rund 930 Franchisesysteme in Deutschland die Anzahl der Franchisepartner um 1,5% (144.014) steigern, während die Zahl der Beschäftigten in den 186.028 (+ 2,8%) Franchisebetrieben um 2,8% (814.304) wuchs. Diese Zahlen werden durch das deutliche Umsatz-Plus um 4,6% auf 142,2 Milliarden Euro unterstrichen.

Franchisestatistik: Dienstleistungsbereich erneut im Plus

Der Dienstleistungsbereich konnte seine Spitzenposition weiter ausbauen und hat nun einen Anteil von 52%. Auf Platz zwei liegt mit 22% der Handel, der den Gastronomie- und Freizeitsektor (20%) auf Rang 3 verweisen konnte (Vorjahr 30%). An vierter Stelle bleibt mit 6% das Handwerk.

Für viele ist die Systemgastronomie immer noch das Synonym für Franchising, doch die Zahlen aus dem Dienstleistungsumfeld sprechen für sich. Gründungsinteressenten sollten die Branchenvielfalt der Franchisewirtschaft kennen, um diesen Weg zum Unternehmertum besser einschätzen zu können.

Engpass Franchisepartner

In der Partnerentwicklung wiesen die Franchisesysteme im Jahr 2022 ein geringes Plus von 1,5% aus. „Die Gewinnung neuer Franchisepartner bleibt aktuell brennendes Thema, ebenso wie der allerorts spürbare Engpass am Arbeitsmarkt“ skizziert Jan Schmelzle, Geschäftsführer Deutscher Franchiseverband. Zielgruppe der befragten Franchisesysteme sind zu 30% Fach- und Führungskräfte, die aus einer Angestelltenposition in die Selbstständigkeit wechseln wollen. Durch den Zuwachs an Betrieben konnten Franchisesysteme dennoch wachsen. So bewerten 44% der Franchisesysteme das sogenannte Multi-Unit-Franchising als wichtig und sehr wichtig.

Das durch den Franchise Klima Index (FKI) abgefragte Geschäftsklima lässt erkennen, dass die Franchisebetriebe die Folgen der Pandemie ziemlich gut ausgleichen konnten, die Stimmung durch vielfältige Herausforderungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg in den letzten Monaten jedoch gedämpft ist. Präsident Kai Enders betont dabei „die Stärke unseres Geschäftsmodells, die wir in den vergangenen drei Pandemiejahren bereits eindrücklich unter Beweis stellen konnten“.

Denn Franchisenehmer profitieren nicht nur von einer bewährten Geschäftsidee, einer eingeführten Marke und einem erprobten Konzept, sondern auch vom Teamwork und Erfahrungsaustausch der Partner und der laufenden Unterstützung durch die Franchise-Zentrale.

Das passende Franchisekonzept finden

Wer über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenkt, kann mit der Unterstützung der FranNet-Beratung nach dem passenden Franchisekonzept suchen. Der Berater analysiert zunächst Qualifikation, Persönlichkeit und Lebensziele jedes Interessenten. Anschließend wird aus einer Vielzahl geprüfter Franchisesysteme das jeweils passende Geschäftsmodell identifiziert. FranNet vermittelt dabei Franchise-Systeme, die unterschiedlichste Branchen abdecken, beispielsweise auch im wachsenden Dienstleistungssektor. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch.

 

Zur Studie:

Die Franchisestatistik 2022 wurde im November und Dezember 2022 unter Mitgliedern und Nichtmitgliedern des Deutschen Franchiseverbandes erhoben. Die Durchführung und Auswertung erfolgte durch Prof. Dr. Achim Hecker (Digital Business University of Applied Sciences).

https://www.franchiseverband.com

 Branchenaufteilung Franchisebetriebe 2022

 

 

 

 

 

 

Franchisewirtschaft 2022, Franchiseverband

 

 

 

 

 

 

 

Grafiken: Deutscher Franchiseverband

Bild: Willfried Wende @ Pixabay 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Blogbeitrag das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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Kann ein Jobwechsel die Lösung sein? https://frannet.de/jobwechsel-oder-selbststaendigkeit/ https://frannet.de/jobwechsel-oder-selbststaendigkeit/#respond Sat, 19 Nov 2022 17:57:33 +0000 https://frannet.de/?p=57970 Frust im Job ist bei vielen Arbeitnehmern weit verbreitet – und das dauerhaft. Hohe Arbeitsbelastung, steigender Zeit- und Kostendruck gepaart mit den aktuellen Themen rund um den Ukraine-Krieg und Corona verleidet vielen den Job. Gerade im mittleren Management ist der Wunsch nach einem...

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Ausstieg: Jobwechsel oder Selbstständigkeit?

Immer mehr Angestellte denken ernsthaft über einen Jobwechsel nach, weil sie am aktuellen Arbeitsplatz frustriert sind. Selten war die Unzufriedenheit so groß. Besonders hoch ist die Bereitschaft, das Unternehmen zu wechseln oder sogar einen anderen Beruf auszuüben bei gut qualifizierten, jungen Arbeitnehmern und im mittleren Management. Wenn der Wunsch nach Veränderung gefestigt ist, folgt eine weitere schwierige Entscheidung: Jobwechsel oder Selbstständigkeit?

Jobwechsel: Plan zur Kündigung

Sie sind mit Motivation, Tatendrang und guter Laune in einen neuen Job gestartet. Haben sich eingearbeitet, sind fester Bestandteil des Teams geworden, haben gute Leistungen erbracht und Anerkennung erhalten. Mit dem Erfolg wurde auch die die Verantwortung größer. Doch dann verflog die Euphorie und Selbstzweifel machten sich breit. Zunächst kehrte Alltag ein. Dann nahm der Stress zu und die Arbeit wurde immer deutlicher zur Belastung. Mit sinkender Motivation steigt der Wunsch nach Veränderung. Mit diesen Gedanken und Überlegungen sind Sie nicht allein. Denn aktuell denken außerordentlich viele Menschen über einen Jobwechsel nach. Corona, Ukraine-Krieg, hohe Arbeitsbelastung, steigender Zeit- und Kostendruck – der Mix verleidet vielen den Job.

Führungskräfte auf dem Sprung

Gerade im mittleren Management ist der Wechselwunsch besonders ausgeprägt. Nach einer Studie der Personalberatung Odgers Berndtson sind ein Viertel der Führungskräfte, insbesondere Bereichs- und Abteilungsleiter, bereit für einen Jobwechsel. Zu den Gründen zählen immer länger werdende To-do-Listen, eine Unzahl komplexer Projekte, geringe Planbarkeit, steigender Kostendruck und verschlechterte Unternehmenskultur.

Führungskräfte im Mittelmanagement befinden sich in einer Sandwichposition zwischen Topmanagement und operativer Ebene. Eine undankbare Position, denn sie leidet oftmals unter Druck von oben und von unten. Das gilt für turbulente Zeiten wie diese umso mehr. Wer die Zielvorgaben des Managements erfüllen will, muss aktuell oftmals Kosten sparen. Gleichzeitig gilt es, den Mitarbeitern gerecht zu werden und das Team zu motivieren. Wenn der Wind härter weht, werden Unternehmenswerte wie Teamgeist oft untergeordnet betrachtet und damit der Spagat des Mittelmanagers umso größer.

Gerade die Unternehmenskultur wird als wichtiger Faktor für die Bewertung eines Arbeitgebers erachtet. In dem vom Handelsblatt kürzlich veröffentlichten Managerbarometer wird eine passende Unternehmenskultur von über 70% der Befragten an vorderster Stelle genannt und punktet damit doppelt so hoch wie die Identifikation mit dem Unternehmenszweck.

Jobwechsel: ein neuer Arbeitgeber gegen Unzufriedenheit

So reizvoll es zunächst auch scheinen mag, Probleme und Frust durch einen Jobwechsel „einfach“ zu beseitigen, so wenig sollte man sich blenden lassen. Das eigentliche Problem könnte ein anderes sein und trotz des Wechsels treten die ersehnten Verbesserungen nicht ein. Fragen Sie sich deshalb lieber, ob Ihnen Ihr Beruf inhaltlich noch Freude bereitet und wie Sie Ihre Stärken und Fähigkeiten noch besser einbringen könnten. Erst wenn Sie zu der Überzeugung kommen, dass Sie alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, sollten Sie sich nach etwas Neuem umschauen.

Jobwechsel oder Selbstständigkeit

So mancher hat während der Pandemie eine Veränderung seiner Interessen feststellen können und möchte einen neuen Berufsweg einschlagen. Wer gleichzeitig aus engen Strukturen ausbrechen und endlich für sich selbst statt für irgendeinen Chef arbeiten möchte, sollte auch über Selbstständigkeit nachdenken. Freiberuflich tätig zu werden erscheint gerade denjenigen als attraktive Alternative, die erfolgreiche Freelancer im Bekanntenkreis haben. Positiv besetzt sind schließlich die Möglichkeiten von Remote Work und zeitlicher Flexibilität. Wie zahlreiche Insolvenzen und Entlassungswellen gezeigt haben, bietet auch eine Festanstellung heute ohnehin keine Sicherheit mehr.

Selbstständigkeit: Arbeit selbst gestalten

Wer Perspektiven für den Einsatz seiner Talente und Stärken sucht, kann im Rahmen der Jobsuche oder beruflichen Neuorientierung auch den Schritt in die Selbstständigkeit für sich prüfen. Nicht immer ist dafür der Sprung ins eiskalte Wasser erforderlich. Als Franchise-Unternehmer erhält man die Nutzungsrechte für ein Geschäftskonzept, das bereits erfolgreich etabliert wurde und kann damit schon bei der Existenzgründung ein funktionierendes Geschäftsmodell einsetzen. Neben der Unterstützung durch die Mitarbeiter der jeweiligen Franchise-Zentrale hat man Kollegen in anderen Regionen, die ihre Erfahrungen gerne teilen. So arbeitet man selbstständig, aber nicht allein.

Wie dieser Weg in eine Selbstständigkeit für Sie persönlich gestaltet werden kann, erfahren Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch mit einem der erfahrenen FranNet-Berater. Vereinbaren Sie hier einen Termin und nehmen Sie Ihr berufliches Schicksal selbst in die Hand.

Ihr Weg zum Franchisenehmer mit FranNet

Die kompetenten Berater von FranNet entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein auf Ihre individuellen Fähigkeiten, Interessen und Ziele abgestimmtes Geschäftsmodell. Erste Informationen können Sie im Webinar „Karrierealternativen für Quereinsteiger“ am 14.12.sammeln. Hier wird speziell beleuchtet, welche Möglichkeiten sich in einer Selbstständigkeit für berufserfahrene Quereinsteiger bieten. Wenn Sie sofort mehr wissen wollen, vereinbaren Sie direkt ein Erstgespräch mit dem FranNet-Berater in Ihrer Nähe.

 

 

Bild: Gerd Altmann @ Pixabay

 

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Franchisenehmer: Viele Pflichten, wenig Rechte? https://frannet.de/rechte_und_pflichten_franchisenehmer/ https://frannet.de/rechte_und_pflichten_franchisenehmer/#respond Mon, 24 Oct 2022 16:53:11 +0000 https://frannet.de/?p=57934 Franchisenehmer sind unabhängige, selbstständige Unternehmer. Ihr Weg in die Selbstständigkeit wird durch vorhandenes Know-how eines etablierten Konzeptes abgesichert. Andererseits ist man als Franchisenehmer in seiner unternehmerischen Freiheit eingeschränkt. Selbstständigkeit...

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Wie frei entscheidet ein Franchise-Unternehmer

Wie steht es eigentlich um die Rechte und Pflichten von Franchisenehmern? Einerseits wird dieser Weg in die Selbstständigkeit durch vorhandenes Know-how eines etablierten Konzeptes abgesichert, doch andererseits ist man als Franchisenehmer in seiner unternehmerischen Freiheit eingeschränkt. Daher werden Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit eines Franchise-Unternehmers häufig diskutiert. FranNet hat beim Rechtsexperten nachgefragt, wie frei man in seinen Entscheidungen wirklich ist.

FranNet: Herr Niklas, Sie sind Rechtsanwalt und ausgewiesener Spezialist für Franchiserecht. Kann ein Franchisenehmer die Entscheidungen in seinem Unternehmen selbst treffen oder muss er sich immer nach den Vorgaben seines Franchisegebers richten?

Niklas: Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Aber grundsätzlich ist ein Franchisenehmer bezüglich der Umsetzung des Geschäftskonzepts des Franchisegebers an dessen Vorgaben gebunden. In der normalen Gestaltung seines Arbeitsalltages jedoch ist der Franchisenehmer wie jeder andere Unternehmer frei. Wie stark die Bindung des Franchisenehmers an Vorgaben des Franchisegebers ist, hängt aber auch vom konkreten Franchisesystem ab. Denn es gibt da manchmal große Unterschiede. Bisweilen bestehen weitreichende Freiheiten, andere Franchisegeber wollen alles überprüfen. Es kommt aber auch auf die Branche an. In der Beratung oder im Handwerk beispielsweise sind die Freiheiten in der Regel größer als in der Systemgastronomie oder im Einzelhandel. Aber es ist natürlich auch eine Frage der Persönlichkeit, inwieweit der einzelne Franchisenehmer sich in seiner unternehmerischen Tätigkeit eingeschränkt fühlt. So mancher ist ja dankbar, sich in vielen Fragen von den Rahmenbedingungen eines Franchise-Systems lenken lassen zu können. Andere fühlen sich schnell in ihrer Kreativität eingeschränkt.

FranNet: Grundgedanke des Franchisings ist es, ein erprobtes Geschäftskonzept für die Selbstständigkeit am eigenen Standort zu nutzen. Bei einer Existenzgründung mit Franchise muss man die wesentlichen Dinge nicht mehr neu erfinden. Sind damit auch strenge Vorgaben verbunden?

Niklas: Als Franchisenehmer erhält man den Schutz des Systems und dessen Vorgaben. Das erleichtert zunächst die Startphase. Solche Vorgaben sollten also auch als Selbstschutz vor den Gefahren riskanter unternehmerischer Entscheidungen angesehen werden. Wichtig ist aber, dass ein Franchisesystem genau diejenigen Parameter des Konzeptes vorgibt, die auch für den bisherigen Erfolg verantwortlich sind.

FranNet: Was bedeutet das für den Kunden?

Niklas: Ein erfolgreiches Franchisekonzept bietet meistens auch die Stärke einer etablierten Marke. Der Kunde hat daher an einen Franchisebetrieb eine bestimmte Erwartungshaltung, die er mit der jeweiligen Marke verbindet. Dieser Kundenerwartung kann der einzelne Franchisenehmer nur gerecht werden, wenn er die Erwartungen des Kunden und damit auch das Markenversprechen des Franchisegebers erfüllt. Klare Vorgaben sind auch aus diesem Grund unentbehrlich.

FranNet: In welchen Bereichen können Franchisenehmer denn frei entscheiden?

Niklas: Wie jeder andere Selbstständige können Franchisenehmer über ihre eigenen Arbeitszeiten selbst entscheiden, das betrifft z.B. auch den Urlaub. Der Franchisenehmer entscheidet auch weitgehend selbst, wann er sein Geschäft öffnet. Hier sind u.U. mietvertragliche Verpflichtungen zu beachten, beispielsweise wenn es Vorgaben in einem Einkaufszentrum gibt. Franchisenehmer können und müssen sich ihre Mitarbeiter selbst aussuchen und Arbeitsverträge aushandeln, wobei hier bisweilen bestimmte Anforderungsprofile vom Franchisegeber definiert sind. In den meisten Franchisesystemen kann das Sortiment auch einen bestimmten Anteil an sog. Diversifikationsprodukten enthalten, beispielweise lokale oder regionale Spezialitäten.

FranNet: Und wie sieht es bei der Preisgestaltung aus?

Niklas: Grundsätzlich gehört natürlich auch immer eine bestimmte Gestaltung der Endkundenpreise zu einem jeden Geschäftskonzept. Dennoch sind strenge Preisvorgaben bereits aus kartellrechtlichen Gründen unzulässig. Erlaubt jedoch sind unverbindliche Preisempfehlungen sowie die Vorgabe von Höchstpreisen durch den Franchisegeber. Auch ist es zulässig, im Rahmen zeitlich begrenzter Sonderaktionen Preise einheitlich für das gesamte Franchisesystem festzulegen. Ansonsten aber behält der Franchisenehmer, nicht zuletzt auch als Ausdruck seiner unternehmerischen Selbstständigkeit,  seine Preissetzungshoheit.

FranNet: Der einheitliche Marketingauftritt ist aber unvermeidlich?

Niklas: Jedes gute Franchise-System wird entsprechende Vorgaben für das Corporate Identity machen. In diesem Rahmen bestimmt der Franchisenehmer in der Regel auch über konkrete Marketing- und Werbemaßnahmen und die inhaltliche und äußerliche Gestaltung seiner Internetseite bzw. seiner eigenen Social-Media Accounts und derjenigen seiner Franchisenehmer.

FranNet: Wie kann man seine persönliche Eignung als Franchisenehmer prüfen?

Niklas: Die Frage der Selbst- bzw. Fremdbestimmung in einem Franchisesystem ist auch eine Frage der persönlichen Eignung als Franchisenehmer und des zur eigenen Persönlichkeit passenden Systems. Zunächst empfehle ich eine realistische Selbsteinschätzung der eigenen Wünsche hinsichtlich Kreativität  und der damit verbundenen Angst vor Einengung. Letztlich muss man  im Falle einer Entscheidung für ein Franchise-System bereit sein, den vorgegebenen Rahmen zu akzeptieren und als etwas für den Erfolg Notwendiges anzuerkennen.

FranNet: Herr Niklas, vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke in die Rechte und Pflichten von Franchisenehmern!

 

Rechtsexperte Martin Niklas

Rechtsanwalt Martin Niklas Franchise-Experte FranNet Blog

ist 1968 geboren und studierte Rechtswissenschaften in Bonn. Seit 2004 ist er als selbständiger niedergelassener Anwalt tätig. Sein Herz schlägt für das Franchiserecht. Er ist assoziierter Experte des Deutschen Franchiseverbandes und Buchautor des Standardwerkes „Der Franchisevertrag“ im Springer-Gabler Verlag. (Foto: Niklas)

Ihr Weg zum Franchisenehmer mit FranNet

Die kompetenten Berater von FranNet entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein auf Ihre individuellen Fähigkeiten, Interessen und Ziele abgestimmtes Geschäftsmodell. Erste Informationen können Sie im Webinar „Berufliche Neuorientierung: Kennen Sie alle Optionen?“ am 10.11.sammeln. Auch hier werden Rechte und Pflichten von Franchisenehmern beleuchtet. Wenn Sie mehr wissen wollen, vereinbaren Sie ein Erstgespräch mit dem FranNet-Berater in Ihrer Nähe. 

 

 

 

Bild: Gerd Altmann @ Pixabay

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